11. Mai 2017 Diskussion/Vortrag «Generation Terror»: Von Lichtenhagen zum NSU

Sozialisation rechtsextremer Akteure von Hoyerswerda und Lichtenhagen zum NSU

Information

Veranstaltungsort

Universität Rostock, Haus 1, HS 323
Ulmenstr. 69
18057 Rostock

Zeit

11.05.2017, 19:00 - 21:30 Uhr

Veranstalter

Rosa-Luxemburg-Stiftung Mecklenburg-Vorpommern

Themenbereiche

Ungleichheit / Soziale Kämpfe

Zugeordnete Dateien

Jetzt anmelden

Der Rechtsextremismus der 90er Jahre in der Bundesrepublik Deutschland war geprägt von einer hohen Gewaltbereitschaft. Oft wirkten Staat und Zivilgesellschaft angesichts der direkten und körperlichen Gewalt hilflos und setzen den jugendlichen politisch motivierten Gewalttätern nicht immer klare Grenzen. In dieser Zeit wurden auch die Mitglieder des nationalsozialistischen Untergrundes geprägt. Können wir von einer „Generation Lichtenhagen“ sprechen, welche Rolle spielte das Pogrom im Jahr 1992 für die entstehende rechtsterroristische Szene?

Heike Kleffner, Jg.1966, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag mit dem Schwerpunkt NSU. Die Journalistin gilt als genaue Beobachterin der Szene und schreibt über rechte Gewalt, Neonazis und die Situation von Geflüchteten u. a. für taz, ZEIT online und Frankfurter Rundschau. Von 2004 bis 2009 leitete sie die Mobile Beratung für Opfer rechter Gewalt in Sachsen-Anhalt.

Gemeinsame Veranstaltung mit der Arbeitsstelle Politische Bildung am Institut für Politik- und Verwaltungswissenschaften der Universität Rostock.

Dossier zum NSU-Komplex

Standort