5. September 2017 Film Panzerkreuzer Potemkin

Information

Veranstaltungsort

Filmbüro
Bürgermeister-Haupt-Str. 51-53
23966 Wismar

Zeit

05.09.2017, 19:00 - 21:00 Uhr

Veranstalter

Rosa-Luxemburg-Stiftung Mecklenburg-Vorpommern

Themenbereiche

Geschichte

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Panzerkreuzer Potemkin

Filmreihe „100 Jahre Revolutionen“: Panzerkreuzer Potemkin (UdSSR 1925, Regie: Sergei Eisenstein)

Eisensteins Stummfilmklassiker gilt als einer der herausragenden Werke der internationalen Filmgeschichte. Chris Jarrett hat eine Komposition zu Eisensteins Stummfilm geschrieben. Thema dieses Films ist der russische Volksaufstand im Jahre 1905. Chris Jarretts ganz eigenständige, teils durchkomponierte, teils improvisierte Partitur unterstreicht die antimilitaristische Botschaft Eisensteins. Seine Musik ist aber weit mehr als nur Begleitung zum Film - sie wirkt auf eine ganz persönliche Art kommentierend und ergreift Partei für die Unterdrückten.

Eisenstein hält sich im Film im Wesentlichen an die historische Vorlage des Matrosenaufstandes von 1905. Nach den Niederlagen im Russisch-Japanischen Krieg verschärft sich in der Schwarzmeerflotte der Druck des Offizierskorps auf die Mannschaften. Die Unruhe unter den Matrosen wird größer und bolschewistische Kader planen für September einen Flottenaufstand. Am 14. Juni weigert sich eine Gruppe von Matrosen auf dem Panzerkreuzer "Fürst Potemkin von Taurien" verdorbenes Fleisch zu essen. Als die Matrosen erschossen werden sollen, meutert die gesamte Mannschaft. Die Offiziere werden festgenommen, das Schiff läuft in den Hafen von Odessa ein, um einen von den Offizieren ermordeten Matrosen zu bestatten. Die streikenden Odessaer Arbeiter solidarisieren sich mit den Aufständischen, hoffen gemeinsam auf eine Befreiung vom Zarenjoch. Der Film Eisensteins gilt als das herausragende Meisterwerk der Stummfilmklassik. Seine Aufführung im Deutschland der Weimarer Republik war begleitet von unzähligen Zensurmaßnahmen und Verboten. Der damalige Reichswehrminister verbot allen Soldaten den Besuch des Filmes, weil er der Meinung war, der Inhalt und die Botschaft des Films würde die Wehrkraft zersetzen.

Eintritt: 8 € Vorverkauf/ 10 € Abendkasse

Standort