6. Juli 2017 k.A. Zwischen Zerrbildern und Integration – Zuwanderung und Jugend im ländlichen Raum

Information

Veranstaltungsort

Freie Schule
Bistede 5
18237 Güstrow

Zeit

06.07.2017, 18:00 - 21:00 Uhr

Themenbereiche

International / Transnational

Zugeordnete Dateien

Soziale Bildung e.V. mit dem Modellprojekt „We come together“ und die Rosa-Luxemburg-Stiftung laden am 6. Juli 2017 interessierte Menschen zu einer großen Bürgerdiskussion ein, um über die Situation zugewanderter und einheimischer Jugendlicher zu debattieren. Mit der Veranstaltung möchten wir Bürgerinnen und Bürger aus der Güstrower Region ein Forum bieten, in dem sie sich über ihre eigenen Meinungen und Perspektiven austauschen können und gemeinsam Lösungsansätze erarbeiten.

Durch Zuwanderung haben sich Städte und Dörfer Mecklenburg-Vorpommerns grundlegendgeändert. Erstmals seit 1990 sind in Bützow und Güstrow wieder Einwohnerzuwächse zu verzeichnen. Vor Ort engagier(t)en sich viele Menschen, um das Ankommen und die Integration geflüchteter Menschen zu unterstützen. Neue Freundschaften, Nachbarschaftsbeziehungen entstanden. Aber bereits bevor überhaupt die ersten geflüchteten Menschen kamen, machte sich in vielen Orten eine rassistische, aber auch von Ängsten geleitete Grundstimmung gegenüber dem Thema Asyl bemerkbar.
Die politische Gesamtlage vor dem Hintergrund von Terror, Krieg, Asyldebatte und Rechtspopulismus wirkt sich aktuell vor Ort aus, gerade auch im Umgang und im Zusammenhalt von Jugendlichen. Einzelne Vorkommnisse, aber auch gestreute Falschmeldungen werden immer wieder genutzt, um Vorurteile in der Bevölkerung weiter zu befeuern.

Welchen Beitrag können wir leisten, um Vorurteilen begegnen zu können? Was sind Möglichkeiten und Chancen des gegenseitigen Austauschs? Gegenstand der Debatte soll sein, wie wir als beteiligte Bürgerinnen und Bürger das gleichberechtigte Zusammenkommen und -leben von einheimischen und zugewanderten Jugendlichen vor Ort besser unterstützen können.

Das Modellprojekt „We come together“ wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben! – Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ und durch die Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF).

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