23. Oktober 2017 Lesung/Gespräch Rosa Luxemburg

Briefe aus dem Gefängnis

Information

Veranstaltungsort

Berghotel Südring
Südring 52
18059 Rostock

Zeit

23.10.2017, 18:00 - 20:00 Uhr

Veranstalter

Rosa-Luxemburg-Stiftung Mecklenburg-Vorpommern

Themenbereiche

Geschichte

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Die Lesung findet anlässlich des 100. Jubiläums zur Oktoberrevolution statt. Im Mittelpunkt stehen Begeisterung und Kritik Rosa Luxemburgs bezüglich Oktoverrevolution und Handeln der Kommunistischen Partei Russlands. In der Zeit ihres Gefängnisaufenthaltes setzt sie sich stark mit der Parteibürokratie auseinander, insbesondere den ersten Dekreten. An erster Stelle das Dekret um den Frieden und an zweiter Stelle das Dekret um Grund und Boden. Sie war voller Hoffnung, dass die Revolution einen neuen Menschentyp unter Freiheit und sozialer Sicherheit entstehen lässt.

Am Ende der Lesung bleibt natürlich die Frage, welche Beziehung haben wir heute dazu. Bei allen Errungenschaften der Arbeiterklasse bleibt die Frage des Eigentums und des Grundwiderspruchs zwischen gesellschaftlicher Produktion und privater Aneigung. Ist eine revolutionäre Umgestalten notwendig?

Brigitte Butzke, Parteilos, Rentnerin, von Beruf Grundschullehrerin
Sie leitet in Neubrandenburg und Neustrelitz engagiert eine monatliche "Literaturplauderei" zur DDR Literatur und hat sich intensiv dem den Gefängnisheften beschäftigt.

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