27. Oktober 2023 Diskussion/Vortrag Rechter Terror in Mecklenburg-Vorpommern

Nordkreuz, NSU und Co. – kann ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss aufklären?

Information

Veranstaltungsort

IkuWo
Saal
Goethestr. 1
17489 Greifswald

Zeit

27.10.2023, 19:00 - 21:00 Uhr

Themenbereiche

Erinnerungspolitik / Antifaschismus, Neonazismus / Rassismus, NSU-Komplex

Zugeordnete Dateien

Rechter Terror in Mecklenburg-Vorpommern

Am 25.02.2004 wurde Mehmet Turgut in Rostock vom NSU ermordet. 2019 wird der erste Parlamentarische Untersuchungsausschuss im Landtag eröffnet – 2022 der Zweite. Seit Mai 2023 läuft zudem ein Verfahren gegen einen Feuerwehrmann, der in Groß Strömkendorf eine Geflüchtetenunterkunft in Brand gesetzt haben soll. Außerdem laufen mehrere Disziplinarverfahren gegen Polizisten und Beamte der Wasserschutzpolizei wegen Verbindungen zum rechten Netzwerk „Nordkreuz“. Drei Personen wurden bereits suspendiert.

Mit unseren Gästen möchten wir über rechten Terror und die langen Verbindungslinien zwischen den Akteur*innen ins Gespräch kommen. Dabei wollen wir auch diskutieren, wo die Grenzen und Chancen parlamentarischer Untersuchungsausschüsse liegen, wieviel Zivilgesellschaft es für Aufmerksamkeit und Empörung braucht, aber auch über Fragen von Erinnerungskultur sprechen. Dazu bringen alle drei Podiumsteilnehmer*innen unterschiedliches Perspektiven ein.


Mit:
• Michael Noetzel, MdL und Sprecher für Innenpolitik, Rechtsextremismus, Digitalisierung, Medien und Recht
• Caro Keller, NSU Watch
• Imam-Jonas Dogesch, Migrantenrat Rostock

Standort

Kontakt

Anika Taschke

Referentin Neonazismus und Strukturen / Ideologien der Ungleichwertigkeit, Rosa-Luxemburg-Stiftung

Telefon: +49 3044 310 151